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Abtastrate
Maß für die maximal möglichen Lesevorgänge eines Scanners pro Zeiteinheit. Die Abtastrate wird in „Scans/Sekunde“ angegeben und kann von einigen Hundert bis zu einigen Tausend reichen.

CCD - Charge Coupled Device
Abkürzung für Charge Coupled Device; elektronisches Bauteil, das in Scannern und Videokameras eingesetzt wird.

CCD Scanner
Der CCD-Handleser ist wie eine Strichcode-Kamera mit CCD-Zeile aufgebaut. Damit der Code mit genügend Kontrast auf der CCD-Zeile abgebildet werden kann, muss er beleuchtet werden.

EAN128
Logistikcode für den Handel, der weitestgehend dem Code 128 entspricht. Alle Datenbezeichner und ihre zugehörigen Dateninhalte sind im Strichcode UCC/EAN 128 darzustellen.

Element
Überbegriff für Balken (oder Strich) und Lücke in der Barcodeterminologie. Jeder Barcode besteht aus Elementen und Ruhezonen. Ein im Barcode codiertes Zeichen wird in der Regel aus einer Kombination dieser Elemente aufgebaut.

Erstleserate
Anzahl der korrekten Lesungen eines Strichcodes beim ersten Leseversuch, geteilt durch die Gesamtanzahl der Leseversuche.

HIBC
Health Care Bar Code „ (HIBC) wurde 1984 in den USA für die Produktkennzeichnung im Medizinbereich entwickelt und setzte sich schrittweise als Lösung für weltweite Rückverfolgung durch.

High Density Code
Ein sehr enger, im Fotosatz oder mit einem Thermotransferdrucker gedruckter Barcode. Die Modulbreite bei einem Code mit großer Dichte liegt zwischen 0,19 mm und 0,24 mm. (siehe auch "Low Density Code" und "Medium Density Code")

Kontinuierlicher Code

Eine Symbologie, in der es keine Trennlücken gibt bezeichnet man als kontinuierlichen Code. Alle Lücken enthalten Informationen; das letzte Element eines Zeichens grenzt folglich direkt an das erste Element des nächsten Symbolzeichens - somit sind alle Elemente des Strichcodes kontinuierliche Datenträger. (Vergleiche  "Diskreter Code")

Lattenzaunanordnung
Anordnung von Strichen bzw. Lücken eines Barcodes in der Vertikalen.
Die Erfassung des Barcodes erfolgt jedoch immer durch einen horizontalen Scanstrahl. (Vergleiche "Leiteranordnung")

Low Density Code
Code mit niedriger Dichte, Bezeichnung für einen mit einem Matrix-, Thermo- oder Thermotransferdrucker gedruckten Barcode, bei dem die Modulbreite zwischen 0,30 mm und 0,50 mm liegt. (siehe auch "High Density Code" und "Medium Density Code").

Medium Density Code
Code mittlerer Dichte; Bezeichnung für einen Strichcode, der mit einem Matrix-, Thermo- oder Thermotransferdrucker hergestellt wird. Die Modulbreite bei einem Code mit mittlerer Dichte liegt zwischen 0,24 mm und 0,30 mm. (Siehe auch "High Density Code" und "Low Density Code").

Mehrbreitencode
Barcode, dessen Striche bzw. Lücken mehr als zwei verschiedene Breiten haben (z. B. EAN13, der sehr stark im Lebensmittelbereich vertreten ist).

Mehrfachlesung
Verfahren, nach dem in einigen Systemen der eingelesene Barcode zwischengespeichert und erst nach der Dekodierung eines zweiten Codes übertragen werden kann.

Mil
Maßeinheit. 1 Mil ~ 0,001 Zoll (0,0254 mm). Wird im englischsprachigen Raum häufig für die Angabe von Modulbreiten bei Barcodes benutzt.

Modul
Das schmalste Element in einem Strichcode wird als Modul bezeichnet. Breite Striche oder Lücken werden als Mehrfaches des Moduls berechnet.

Modulbreite X
Gibt die Breite des schmalsten Elements innerhalb eines Strichcodes in mm an. Je größer die Modulbreite, desto höher ist die Lesesicherheit. Nachteil einer großen Modulbreite ist jedoch der erhöhte Platzbedarf des Barcodes.

Omnidirektionale Abtastung
Abtastmöglichkeit aller Barcodes mit quadratischem Aufbau in beliebiger Richtung
und Lage durch einen Scanner, der ein komplettes Gitter an Strahlen produziert. Dabei muss die Barcodelänge größer/gleich der Barcodebreite sein.

Omnidirektionale Laserscanner
Diese Art von Scannern verfügt über ein Scanmuster, das aus verschiedenen Ebenen mit mehreren Scanlinien besteht. Nahezu jeder Supermarkt verfügt mittlerweile über omnidirektionale Lesegeräte (Scanstrahlen gehen in alle Richtungen aus) an den Kassen. Diese Ebenen werden aus feststehenden und rotierenden Spiegeln an die Austrittsöffnungen des Tischscanners projiziert.

Rasterscanner
Bauform eines Scanners (oder auch Mehrstrahlscanner), der mit mehreren Laserstrahlen
in verschiedenen Höhen arbeitet.

RFID
Radio Frequency Idenfication; berührungsloses Identifizieren von entfernten Objekten oder/und Personen. RFID Technologie erlaubt nicht nur das Lesen von Informationen eines einmal beschriebenen Datenträgers (wie z.B. bei Barcodes), sondern auch das neu Beschreiben des Datenträgers.

RSS und Composite Codes
Die RSS Codefamilie besteht aus drei Grundvarianten. RSS-14 codiert 14 Stellen numerische Daten (GTIN) und verfügt über eine Stelle, die als Verknüpfungszeichen (0...9) genutzt wird. RSS Limited ist die kompakte Variante des RSS-14 und erlaubt die Codierung der selben RSS-14 Daten (GTIN) mit einem Verknüpfungszeichen (1 oder 0).

Ruhezone
Die Zone vor dem Start- und dem Stoppzeichen eines Strichcodesymbols, die frei von jeglichen störenden Kennzeichnungen ist. Die Ruhezone (R) ist notwendig, um die Leseeinrichtung auf die Strichcodierung einzustellen.

Minimum 10 mal Modulbreite X jedoch mindestens 2,5 mm. Bei Scanneranwendungen
mit einem großen Tiefenschärfebereich muß die Ruhezone größer gewählt werden. Hier gilt R = 15 mal Modulbreite X, jedoch mindestens 6,5 mm.

Stapelcode
Barcode, der im Gegensatz zum herkömmlichen die Codeinformationen nicht lediglich in der X-Achse (also eindimensional) darstellt (2D-Barcode).

Start-/Stoppzeichen
Jeder Strichcode beginnt mit einem Startzeichen und endet mit einem Stoppzeichen. Damit ist in der Regel die Lesbarkeit in beide Richtungen und die Erkennung der Strichcodeart möglich.

Thermodrucker
Beim Thermodrucker wird ein Druckverfahren eingesetzt, bei dem auf einem thermosensitiv beschichteten Papier oder einer Folie mittels eines elektronisch ansteuerbaren Druckkopfes durch Kontakthitze eine Verfärbung entsteht.

Thermotransferdrucker
Drucker, der ähnlich wie ein Matrixdrucker arbeitet. Im Gegensatz zu diesem wird hier jedoch nicht durch den Nadeldruck die Farbe vom Farbband auf das Papier übertragen, sondern durch die Erwärmung des jeweiligen Matrixpunktes die Farbe von einem speziellen Wachs- oder Harzfarbband auf das Papier gebracht. Der Vorteil ist eine gute Farbsättigung und damit eine hohe Qualität, welche mit denen eines Laserdruckers vergleichbar ist.

Trennlücke
Die Lücke zwischen dem letzten Strich eines Zeichens und dem ersten Strich des nächsten Zeichens eines diskreten Strichcodes.

Ultra High Density Code
Sehr enger, im Fotosatz oder mit einem Thermotransferdrucker gedruckter Barcode.
Die Modulbreite liegt unter 0,19 mm.

UPC
Universal Product Code; einheitliche Artikelnummerierungslogik in Nordamerika; entspricht bis auf eine Stelle dem 13stelligen Code EAN 13

Überlappender Barcode
Barcode, bei dem sich die Darstellung der verschlüsselten Zeichen durch Lücken bzw. Striche überlappen (Interleaved Code). Ein Beispiel hierfür ist der Code 2/5 interleaved.

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Letzte Änderung des Artikels: 2010-02-23 16:34
Autor: admin
Revision: 1.0

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